Zum Abschluss dieser Saison begrüßten die Freimanner Damen am Sonntag die Damenmanschaft des SV 1880 München in der Sporthalle der Gerastraße. Um den Tabellenerhalt zu sichern musste in dieser Partie ein Sieg für den SCF her.
Zum Abschluss einer wechselhaften Spielzeit stellte sich die im Saisonverlauf kontinuierlich verbesserte HSG aus dem Münchener Westen in der Sporthalle an der Gerastraße vor. Um sich mit einem sportlichen Erfolg von unseren Zuschauern in die Sommerpause zu verabschieden und den ohnehin nicht berauschenden dritten Tabellenplatz zu festigen, musste für den SCF ein Sieg her.
Einen über weite Strecken beschaulichen Nachmittag erlebten die SCF-Herren am Sonntag anlässlich des "kleinen Derbys" gegen die Dritte des benachbarten TSV Milbertshofen. Die offenkundig von größeren Personalproblemen gepeinigten Gäste begannen trotz um fünf Minuten verschobener Anwurfzeit zunächst zu siebt und mit einem Feldspieler im Tor, ehe noch drei weitere Mitwirkende eintrudelten.
Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung am 30. März 2012
Ort: Vereinsheim, 80939 München, Werner-Heisenberg-Allee 5
Beginn: 20:15 Uhr
Nähere Informationen gibt es hier:
http://www.scfreimann.de
Von Andi Röhler
Durch diverse Ausfälle und Unpässlichkeiten wieder einmal stark dezimiert, traten zunächst sage und schreibe 8 (in Worten: acht!) Freimanner am Samstagnachmittag bei herrlichstem Frühlingswetter bei den sympathischen Forstenriedern an, um dem Punktekonto einen vermeintlich leichten Auswärtssieg hinzuzufügen. Die Ausgangslage schien eindeutig, nachdem die tapferen TSV-Mannen bis dato alle ihre 12 Spiele verloren hatten.
Mit einer soliden und konzentrierten Leistung haben die SCF-Herren im Sonntagabendspiel den Tabellennachbarn aus Neuaubing souverän bezwungen und damit zwei wichtige "Kosmetik-Punkte" für ein vorzeigbares Saisonergebnis eingefahren.
Sehr geehrte Sportskameraden Dr. Moustafa, Wiederer und Strombach,
dies ist die Geschichte eines kleinen, unbedeutenden Vereins. Und es ist die Geschichte dreier junger Männer, an die offenbar niemand gedacht hat. Die Geschichte wirft die Frage auf, ob in Ihren Häusern überhaupt nennenswert nachgedacht wird. Zweifel daran scheinen angebracht. Denn die drei Schicksale, von denen hier die Rede ist, stehen nur beispielhaft für ungezählte weitere, die einem denkenden Menschen ganz sicher in den Sinn gekommen wären.
Zwei Schritt' vor, dann einen zurück: Mit einer verdienten 26:22-Niederlage beim Tabellennachbarn endet der Rausch, in den sich die Freimanner Handball-Herren in den letzten Wochen gespielt hatten, für's erste ein einem kleinen Kater.
Für Trainer und Zuschauer war es in mehrerlei Hinsicht ein Déjà-vu-Erlebnis. Schon zu Saisonbeginn hatte man nach vielversprechendem Vorbereitungsauftakt mit einem über 20 Mann starken Kader plötzlich mit einer Rumpftruppe auf der Platte gestanden - und prompt die ersten drei Saisonspiele nach Strich und Faden vergeigt. Pünktlich zum Blumenau-Spiel war der SCF wieder da, wo eigentlich niemand wieder hin wollte.
Es ist vollbracht, die Revanche geglückt: Mit der wohl besten Saisonleistung und einer in Sachen Disziplin und Kampfgeist vorbildlichen Vorstellung hat der SC Freimann im ersten Heimspiel der Rückrunde gegen den ambitionierten VfR aus Garching einen zu keinem Zeitpunkt gefährdeten Sieg eingefahren, der gemessen am Spielverlauf noch deutlich höher hätte ausfallen können.
Von Michael Thumm und Andreas Püfke
Wer vor dem 10. Spieltag darauf gesetzt hätte, dass die SCF-Herren eine realistische Chance bekommen würden, ihre Serie von fünf Siegen in Folge fortzusetzen, hätte wohl nicht viel mehr geerntet als ein mildes Lächeln. Schließlich bat am vergangenen Samstag niemand geringerer als der ungeschlagene Tabellenführer zum Tanz. Man könnte sich also damit begnügen festzuhalten, dass sich die gefühlten 500 Jahre Truderinger Handballerfahrung am Ende nicht unverdient durchgesetzt haben - aber das würde dem Spiel nicht gerecht. Denn in der bis in die Schlusssekunden spannenden Partie lieferten sich die beiden Mannschaften einen Kampf auf Augenhöhe, bei dem es zwischenzeitlich für die Gäste süßlich nach Überraschung duftete - und für den TSV streng danach roch.